Die Anfänge
So fing es einst an und baut sich fortwährend aus - mit Freude und Enthusiasmus sowie unserer Arbeitskraft.
Viele Dichter wandelten, lustwandelten durch Jahrhunderte und Gärten und liest man sie , so spürt man wie nichts sonst sich so zauberhaft verbindet wie das lyrische Wort und ein blühender Garten
Butterblumengelbe Wiesen,
sauerampferrot getönt, -
o du überreiches Sprießen,
wie das Aug dich nie gewöhnt!
Wohlgesangdurchschwellte Bäume,
wunderblütenschneebereift -
ja, fürwahr, ihr zeigt uns Träume,
wie die Brust sie kaum begreift.
Morgenstern, Christian (1871-1914)
Kleine Bildergalerie von den Anfängen 2003 / 2004 bis 2006
und unser ständiger und liebgewonnener Begleiter, der über Wiesen , Büsche, Blumen und Menschen ruhend wacht....
Der Sommermittag lastet auf den weißen
Terrassen und den schlanken Marmortreppen
die Gitter und die gold`nen Kuppeln gleißen
leis` knirscht der Kies.
Vom müden Garten schleppen
sich Rosendüfte her - wo längs der Hecken
der schlaffe Wind entschlief in roten Matten
und geisternd strahlen zwischen Laubverstecken
die Götterbilder über laue Schatten.
Die Efeulauben flimmern. Schwäne wiegen
und spiegeln sich in grundlos grünen Weihern
und große fremde Sonnenfalter fliegen
traumhaft und schillernd zwischen Düfteschleiern.
Stadler, Ernst (1883-1914)
